
1949 in gut bürgerlichen Verhältnissen geboren, entwickelte er schon frühzeitig durch seine Großmutter fixiert ein gesteigertes Interesse in Richtung Okkultismus und wurde aktiver Anhänger asiatischer Kampfkünste. Neben Judo und Aikido hatte es ihm vor allem Karate angetan. Während seiner Zeit als Zeitsoldat bekam er Kontakt zu einem chinesischen Lehrer, welcher es verstand, seine Begabung in der Ausübung des Karatesportes mit dem geistigen Fundament der Zenphilosophie zu vereinen. So wurde aus ihm, wie seine Schüler behaupten, ein Kampfkünstler. Weitab von der westlichen Ideologie, dass man besser ist, wenn der Andere schlechter ist, bildete er bereits im Jahre 1973 einen kleinen Kampfkunstverband, der es ablehnte, Wettkämpfe als geistiges Ziel in der Persönlichkeitsbildung von jungen, aufstrebenden Menschen zu etablieren. Durch den gründlichen und vielseitigen Lehrstoff, den er in seiner eigenen Ausbildung erfahren hatte, war es ihm möglich, das asiatische Verständnis von Körper und Geist mit dem westlichen Vorstellungsvermögen zu vereinen. Er fand viele Parallelen in den Religionen und dem Funktionsprinzip, nach dem sich der Okkultismus darstellte. Die Kombination von Körperbeherrschung und die Erkenntnis geistiger Grenzsituationen passten nahtlos in ein Ausbildungsvorbild, welches er sich machte.
Schon vor der Maueröffnung in der damaligen DDR war er als einziger westdeutscher Karatelehrer von der damaligen Regierung akzeptiert, um in den heutigen neuen Bundesländern groß angelegte Sport- und Kulturseminare über Kampfkunst und Philosophie durchzuführen. Nach der Vereinigung der beiden Staaten zog er sich vom offiziellen Sportgeschehen zurück und wurde Leiter mehrerer kleinerer Vereinigungen, welche sich das Ziel setzten, die Erkenntnisse, welche sie auf derartigen Seminaren vermittelt bekamen, zu pflegen und auszubauen. Heute, im letzten Drittel seines Lebens, versucht dieser geachtete Lehrer sich als Autor.
Da er schon in seiner Zeit als Lehrer der Kampfkünste seine Kenntnisse auch auf dem Gebiet der geistigen Heilmethodik mehrmals ansprach, war es nur eine Frage der Zeit bis er auch auf diesem Gebiet einen Namen bekam.
Nach dem Scheitern seiner langjährigen Ehe, was ihn zutiefst berührte, ging er nach Südostasien. Da sein körperlicher wie emotionaler Zustand in Deutschland den Zusammenbruch erwarten ließ, entschloss er sich Europa den Rücken zu kehren und lebt nun in Thailand.
Es dauerte nicht lang und er wurde dort als Heiler mit besonderen Fähigkeiten bekannt. Heute kann man berichten, dass Menschen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und aus den Urlaubsorten Thailands zu ihm reisen wenn die Schulmedizin ihre Grenzen scheinbar erreicht hat. Er spricht vom Zusammenschluss moderner Medizin und Erkenntnissen des Okkultismus bis zur Zen- Denkweise in der praktischen Anwendung.
Die Erfolge sprechen für sich. Doch obwohl ihn bis zu 8 Menschen täglich aufsuchen, lebt er doch in bescheidenen Verhältnissen und hat auch dem Leben eine eher bescheidene Zielsetzung verliehen.
Einer Veröffentlichung seiner heilmethodischen Erfahrungen dürfen wir mit Erwartung entgegensehen. Wie beim vorliegenden Werk dürften dann wieder einige Geheimnisse, auch für den Laien verständlich, gelüftet werden.
Michael Niessen
Schlusswort des Autors:
Mein Wahlspruch:
Erkenne dich nicht in dem, was du tust.
Erkenne dich in dem, was du hinterlässt!
Meine Erkenntnis:
Der Mensch ist nicht genial genug,
obwohl er Gottes Ebenbild ist,
sich etwas Unmögliches vorzustellen
oder Unmögliches zu beschreiben!
Denn schon der Gedanke ist der Anfang aller Realität.
Diese Erkenntnis wird dem Menschen den Weg
zu den Ursprüngen seiner Fähigkeiten weisen.
Schon die Richtung dieses Weges
wird untrennbar mit seinem zukünftigen Handeln
verbunden sein und es bestimmen.
Meine Inspiration:
Nicht die Wunder dieser Welt sind das Wunderbare.
Sondern die Tatsache, dass es Menschen gibt, die sie vollbringen!
Doch den Wert, den sie darstellen, kann nur derjenige ermessen
den sie betreffen.
R.Nießen